Tiergestützte Intervention

Tiergestützes Therapieangebot

Tiergestütze Intervention

Die Tiergestützte Intervention basiert auf dem Beziehungsdreieck „Leistungsnehmer/in – Interventionsbegleittier – Anbieter“ und ist ein zielgerichtetes, ganzheitliches und individuelles Entwicklungs- und Förderangebot für die Bereiche Motorik, Wahrnehmung, Kognition, Kommunikation, Emotionalität und Soziabilität. Interventionsbegleittiere fungieren als Motivator, Türöffner und Brückenbauer und unterstützen durch ihre Eigenschaft der wertfreien Annahme von Menschen und die Verständigungsmöglichkeit über analoge Kommunikation (Gestik, Mimik, Körpersprache, Stimmmodulation) den Beziehungsprozess.

 

Förderung der Wahrnehmung und Motorik

  • Körperkoordination und Bewegungsapparat
  • Muskelentspannung
  • positiver Einfluss auf Herz-Kreislauf-System
  • taktiele Perzeption
  • differenzierte Selbst- und Umweltwahrnehmung (Außen/Innen)
  • Ansprechen der Sinne

Erweiterung der Kognition

  • Konzentrationsfähigkeit
  • Handlungsplanung (z.B. beim Füttern des Tieres)

Psychosoziale Unterstützung

  • Steigerung des Wohlbefindens
  • Stressreduktion
  • Entwicklung von positiven Selbstbild und Selbstvertrauen
  • Überwinden von Ängsten
  • Aufbau von Vertrauen

Förderung der Kommunikation, Emotionalität und Soziabilität

  • nonverbale Verständigung (verstanden werden)
  • Aufbau von Nähe und Körperkontakt
  • Verminderung von Einsamkeitsgefühlen und Isolationstendenzen
  • Selbstaktivität und Lösung aus der Isolation
  • Förderung der sozialen Integration
  • Empathie und Kooperation
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