Grundannahmen

Das Betreuungskonzept des BHZ Roßdorf ist von der philosophisch-anthropologischen Sichtweise geprägt, dass der Mensch sich in der Einheit von Körper, Seele und Geist definiert und zugleich ein auf Kommunikation hin angelegtes und angewiesenes soziales Wesen ist. Das heißt, dass menschliche Personalität ein Sein in und durch menschliche Beziehungen darstellt, wobei jedem menschlichen Wesen die gleiche Würde und das gleiche Recht auf Selbstverwirklichung zukommen.

Wir wissen:
Würde heilt, Entwürdigung kränkt und macht krank.
Menschen mit Behinderung brauchen Würdigung und Würde – wie Du und Ich.

Im Leitbild des Behindertenzentrum Roßdorf stehen Prinzipien wie Respekt und Achtung des Anderen im Vordergrund.

Folgende Handlungsprinzipien bilden die Grundlagen der Arbeit:

  • Annahme eines jeden Menschen als Individuum mit eigener Biographie, eigener Persönlichkeit und eigenem Willen
  • Annahme eines Menschen mit Behinderung auf der erwachsenen Ebene
  • Reflexion und Selbstreflexion der Mitarbeiter/innen
  • Entwicklungsunterstützung gestaltet sich nach Biographie, Interessen und Stärken des Einzelnen und nicht nach der Willkür der Mitarbeiter/innen
  • Größtmögliche Selbständigkeit
  • Bewusstsein über Wechselseitige Beziehungsgestaltung (dialogisches Prinzip)
  • Verbale Ansprache und Begleitung von Handlungen sowie klare, eindeutige Aussagen und Handlungen


Aus den Grundannahmen ergeben sich für unsere pädagogische Arbeit folgende Leitprinzipien.